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Liebe Frau Lindenberg,

mir fällt gerade auf, dass ich Erbse so lange nicht gelobt habe – das muß ich dann aber schleunigst nachholen!Sie ist wirklich die Tollste. Wir haben seit Sommer Zwerghühner auf dem Grundstück, und Sie können sich sicher vorstellen, was passiert, wenn bei einer potentiellen „Deutschland sucht den Superjäger“-Finalistin Beute direkt vor die Haustür zieht? Genau: Der Hund hat erstmal schreiend in der Leine gehangen, das Herzrasen war von außen zu sehen…

…und zwei Monate später lief hier alles friedlich durcheinander und tut das bis heute (natürlich unter meiner Regie!).  Ich war wirklich verblüfft und entzückt davon, wie schnell und mit wie wenig Zwang  Erbse die Sache mit dem Burgfrieden kapiert hat. Wobei ganz klar ist, dass es nur Burgfrieden ist: fremde Flattermänner wären immer noch Beute. Dass es hier klappen würde, war schon klar, weil sie ein so gefälliger und lieber Hund ist – aber das es so problemlos klappt, ist schon erstaunlich, und ich bin mal wieder sehr stolz auf meinen Traumhund.

Inzwischen spricht Erbse auch „hühnisch“, weiß also sehr genau, dass man um ein ärgerliches Chefhennchen besser einen Bogen schlägt, und hat sogar ein Privathuhn: Die dicke schwarze Hulda hat sich aus Gottweißwas für Gründen von Anfang an entschlossen, dass ausgerechnet ein Terrier der beste Kumpel einer Zwergwyandotte ist, und beiden ziehen tatsächlich oft gemeinsam durchs Revier. Hätte ich nie für möglich gehalten, sowas.

Aber, wie gesagt: Erbse ist nun mal der Superhund schlechthin (wird auch im Herbst im nächsten Gartenbuch mitspielen) – und ich wollte mich dafür bloß mal wieder herzlich bedanken! Wir hoffen, Ihnen und dem Rudel geht’s gut und schicken beste Grüße aus der Heide

Erbse & Susanne Wiborg

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